"Verleumden und Fälschen" - Prof. Dr. Uwe Dankers Antwort auf die Kritik an der Zwangsarbeitsforschung des IZRG
(Rolf Schwarz)

In den 'Informationen zur schleswig-holsteinischen Zeitgeschichte' (ISHZ) Nr. 40, herausgegeben vom Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus, (zu bestellen über www.akens.org) befindet sich eine ausführliche Stellungnahme meinerseits zum Gutachten des IZRG über die Zwangsarbeit. Aufgrund eigener Kenntnis überkamen mich beim Lesen des Gutachtens Zweifel an vielen Aussagen, besonders denen von Prof. Dr. Uwe Danker. Ich kontrollierte daraufhin die Thesen des Gutachtens anhand der benutzten Quellen und war doch ziemlich erschüttert.

Das Ergebnis dieser Kontrolle - eine detailliertere und schärfer formulierte Fassung dieser Kritik befindet sich auf dieser Internetseite - wurde in den 'ISHZ' gemeinsam mit einer Antwort Prof. Dr. Dankers publiziert. [1]

Bereits die oberflächliche Lektüre der Antwort lassen Prof. Dr. Uwe Dankers Intentionen, meine Person anzugreifen und sich selber zu erhöhen sowie seine Unfähigkeit, sachlich auf Kritik zu reagieren, überdeutlich werden. Prof. Dr. Uwe Dankers Wortwahl (Quatsch, chronistische Sammelwut, Vollständigkeitswahn, rezensierenden Chronisten, durchweg wirres Zeug, bösartig, aufgeregten wie haltlosen Polemiken usw.) gehört vielleicht in das Repertoire eines Pressesprechers - eines Professors sollte sie unwürdig sein. [2] Prof. Dr. Dankers Mixtur aus Verleumdungen, unbewiesenen Behauptungen, Unterstellungen und Fälschungen dürfte in den letzten Jahrzehnten in der schleswig-holsteinischen Geschichtsschreibung einmalig sein.
Im folgenden Artikel sind Prof. Dr. Dankers Aussagen zur besseren Orientierung braun eingefärbt.


[1]Der Vorstand des AKENS und die Redaktion der ISHZ haben eine längere Gegendarstellung, in der Beispiele für das Verleumden und Fälschen des Prof. Dr. Dankers aufgelistet waren, nicht abgedruckt. Ein Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus, in dem Vorstand und Redaktion das demokratische Recht der presserechtlichen Gegendarstellung brechen, ist ein Widerspruch in sich.

[2] Die Funktion eines sozialdemokratischen Pressesprechers übte Dr. Danker in Schleswig-Holstein aus, bevor er unter fragwürdigen Umständen und trotz fehlender Voraussetzungen von der sozialdemokratischen Ministerin zum Professor ernannt wurde.